Das Internationale Museum der Männlichkeiten
Die Sozialforschung spricht seit den Neunzigerjahren nicht mehr von einer Männlichkeit, sondern von mehreren Männlichkeiten: Vor allem der Autor Raewin / Robert Connell fand heraus, dass es in unterschiedlichen Kulturen und natürlich in unterschiedlichen Epochen recht unterschiedliche Männlichkeitsideale gibt und gab, von denen meist eine vorherrschend (”hegemonial”) ist.
MISSION STATEMENT
Das Internationale Museum der Männlichkeiten will vor allem zum Nachdenken anregen und Fragen stellen. Es ist eine Sammlung von Bildern*), Texten, Gegenständen, Audio- und Videodateien, die diese verschiedenen Männlichkeiten dokumentieren sollen.
In der Erkenntnis, dass es nicht “die eine” Männlichkeit gibt, kann die Lösung für drei gesellschaftliche Probleme liegen:
- die ungleiche Verteilung der Ressourcen zwischen Frauen und Männern (mangelnde Geschlechterdemokratie)
- die für Männer immer wieder als belastend empfundene Suche nach einer männlichen Identität
- die oft als “natürlich” empfundene Gewalttätigkeit von Männern und deren verheerende Folgen, wie z.B. Krieg
*) Manche Bilder sind von Fotocommunities wie FLICKR übernommen, jedoch nur dann, wenn der Fotograf / die Fotografin das jeweilige Bild unter einer Creative Commons Lizenz auch zur Weiterverwendung freigegeben hat.
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